
Hey, hey! Kommentare! Yeah! Danke!!! Echt schön wieder Leute an seiner Seite zu haben, vor allem wenn man weis, dass es ja schon sehr bald nach daheim gehen wird.
Eine ganz schön lange Zeit sind wir nun schon in diesem Hostal, in diesem Ort.
Nachdem ich mich auskurriert hatte (hab nochmal einen kleinen Rückschlag bekommen, in dem ich mein erstes spanisches Buch fast durchlas), machten wir uns zu dem Nationalpark, der Naturschönheiten bis zur Perfektion. Ich rede vom Parque Tayrona.
Wir nahmen ein colectivo, einen Bus, einen Jeep und gingen viel zu Fus. Zunächst begrüste man uns mit einer ausgelassenen, stressfreien Erholungstimmung, wie man sie von teuren All-Inclusive-Hotels oder auch von der Kasse zur Spa Sauna Anlage kennt. Wieso sich aufregen, wieso Stress? Sie sind doch hier, um sich zu erholen, um es zu geniesen. Das gefiel mir direkt nicht schlecht.
Tiefer Dschungel, dicke, gewulstene Bäume, tausende von Jahren alt. Es läuft ein Capibara vorbei, man hört die so typischen untypischen Vogelgeräuche, das Licht ist mild, kontrastreich und grün, saftig, man hört "U" Laute und ein Zwillern in hoher Frequenz. Wir sehen uns an und sagen es fast gleichzeitig: "Kapuzineräffchen". Ein wirklich ausergewöhnlich schöner, friedlicher und intakter Dschungel. Man atmet, spürt, dass alles um einen lebt und lässt sich hineintreiben in die Welle, in den Takt dieses Lebens um einen und fühlt sich gelassen, frei und ausgeglichen.
Schon bald kommt man an die Strände. Doch was für Strände! Als hätte ein Kitschmaler seinen Pinsel angesetzt. Palmen, weiser Strand, ein paar vereinzelte Menschchen, türkises, lauwarmes Meer, Kokosnuss zum Mittagessen (man wird echt von einer Nuss für zwei satt!). Man spaziert, trifft alte Bekannte aus Bolivien und Cartagena, schwimmt, schnorchelt und geniest das Leben. Auch wenn da seit einer etwas längeren Zeit ganz hinten im Kopf etwas anklopft, auch in diesen Momenten. Ich würde es zu 10 % Heimweh nennen und bin selbst überrascht, dass ich das kennenlerne. Der Rest ist eine Mischung aus Vorfreude, Neugier und Kultursätte. Herr Stephan hat da Recht, wenn er schreibt, dass es Zeit wird "nach Hause" zu kommen. Zumindest für eine kleine Weile.
Dieses Stück paradiesische Idylle verabschiedet sich von uns als saftig grüne Baumkronen, die bei der Fahrt auf der Ladefläche des Jeeps, durch die lauwarmen Abendluft, über unsere Köpfe hinweghuschen. Die beruhigenden, ursprünglichen Geräusche des Dschungels bleiben bei der rasanten Fahrt fast konstant.
Nach dem Bewundern und Geniesen dieser Naturschönheiten an den Küsten der Region, besuchten wir die Landschaften vor den Küsten, unter Wasser. Nina schrieb sich für einen Mini-Kurs (Tauchen ohne Lizens) und ich mich für den Kurs zum Advanced Open Water Diver ein. Ein herrlich abkühlender Tag in der heisen Karibik. Für mich zunächst ein Underwater Naturalist und Fish Identification Tauchgang, bei dem ich mehr aus einem schlechten Buch als vom Instructor lerne. Nina sehe ich bei der Pause wieder (es handelte sich nicht wirklich um einen Kurs, da hab ich auf Galapagos mehr gelernt; eher: rein ins Wasser, hier wird geatmet und jetzt Korallen und Anemonen gucken! Was da alles lebt! Das Gefühl, unterzutauchen, es wird still, man schwebt über einer verzauberten Landschaft und merkt gar nicht mehr, dass man im Wasser ist). Mittagessen in einer Strandhütte, in Felsen gebaut, von der man über die Karibik blickt, haaaaaa (ja, ich war mit meiner Gruppe etwas eher da, weil wir in der Nähe getaucht haben; so ass ich schon lecker frische Ananas und Mango und schnorchelte im warmen türkisen Karibikmeer um danach faul in der Sonne zu liegen, mit Blick auf den weiten Ozean). Danach ging es für mich mit dem Kompass unter Wasser für den Underwater Navigation Tauchgang. Nina mit ihrer Gruppe zu einem weiteren Fun Dive. Des Abends dann ein ganz besonderes Erlebnis: Ein Nachttauchgang.
Es geht mit dem Boot in die dunkle Nacht über dem schwarzen Ozean. Man sieht nichts, auser Sterne und das, was sich im Boot befindet. Es ist als sei man losgelöst, als führe man durchs All, und das tut man auch. Unter Wasser ist die Welt verrückt. Fische schlafen sind verdottert, sodass man sie in die Hand nehmen kann. Kugelfische pusten sich erschrocken auf, wenn man die nächtliche Ruhe stört, Hummer jagen, verschlafene Fische schwimmen gegen Steine ohne zu merken, dass es da nicht weitergeht. Das Beste für mich ist allerdings das Plankton. Drückt man seine Lampe gegen seine Brust, sodass es stockduster um einen wird, sodass man schwerelos im dunklen Raum schwebt, sieht man das Spiel des mikroskopischen Planktons um einen herum. Wirbelt man mit der Hand, so stört man sie bei einem chemischen Prozess, sodass man ganz kurz einen luminiszierenden Effekt erkennt. Kurz, man sprüht Funken unter Wasser, oder auch magische Glühwürmchen. Jede Bewegung unterstreicht so die Magie des Moments. Bewegt man sich sehr schnell tobt eine Disko um einen. Welch ein verträumter, ausergewöhnlicher Ort! Welch eine schöne Art zu sterben, dachte ich mir.
Eine ganz schön lange Zeit sind wir nun schon in diesem Hostal, in diesem Ort.
Nachdem ich mich auskurriert hatte (hab nochmal einen kleinen Rückschlag bekommen, in dem ich mein erstes spanisches Buch fast durchlas), machten wir uns zu dem Nationalpark, der Naturschönheiten bis zur Perfektion. Ich rede vom Parque Tayrona.
Wir nahmen ein colectivo, einen Bus, einen Jeep und gingen viel zu Fus. Zunächst begrüste man uns mit einer ausgelassenen, stressfreien Erholungstimmung, wie man sie von teuren All-Inclusive-Hotels oder auch von der Kasse zur Spa Sauna Anlage kennt. Wieso sich aufregen, wieso Stress? Sie sind doch hier, um sich zu erholen, um es zu geniesen. Das gefiel mir direkt nicht schlecht.
Tiefer Dschungel, dicke, gewulstene Bäume, tausende von Jahren alt. Es läuft ein Capibara vorbei, man hört die so typischen untypischen Vogelgeräuche, das Licht ist mild, kontrastreich und grün, saftig, man hört "U" Laute und ein Zwillern in hoher Frequenz. Wir sehen uns an und sagen es fast gleichzeitig: "Kapuzineräffchen". Ein wirklich ausergewöhnlich schöner, friedlicher und intakter Dschungel. Man atmet, spürt, dass alles um einen lebt und lässt sich hineintreiben in die Welle, in den Takt dieses Lebens um einen und fühlt sich gelassen, frei und ausgeglichen.
Schon bald kommt man an die Strände. Doch was für Strände! Als hätte ein Kitschmaler seinen Pinsel angesetzt. Palmen, weiser Strand, ein paar vereinzelte Menschchen, türkises, lauwarmes Meer, Kokosnuss zum Mittagessen (man wird echt von einer Nuss für zwei satt!). Man spaziert, trifft alte Bekannte aus Bolivien und Cartagena, schwimmt, schnorchelt und geniest das Leben. Auch wenn da seit einer etwas längeren Zeit ganz hinten im Kopf etwas anklopft, auch in diesen Momenten. Ich würde es zu 10 % Heimweh nennen und bin selbst überrascht, dass ich das kennenlerne. Der Rest ist eine Mischung aus Vorfreude, Neugier und Kultursätte. Herr Stephan hat da Recht, wenn er schreibt, dass es Zeit wird "nach Hause" zu kommen. Zumindest für eine kleine Weile.
Dieses Stück paradiesische Idylle verabschiedet sich von uns als saftig grüne Baumkronen, die bei der Fahrt auf der Ladefläche des Jeeps, durch die lauwarmen Abendluft, über unsere Köpfe hinweghuschen. Die beruhigenden, ursprünglichen Geräusche des Dschungels bleiben bei der rasanten Fahrt fast konstant.
Nach dem Bewundern und Geniesen dieser Naturschönheiten an den Küsten der Region, besuchten wir die Landschaften vor den Küsten, unter Wasser. Nina schrieb sich für einen Mini-Kurs (Tauchen ohne Lizens) und ich mich für den Kurs zum Advanced Open Water Diver ein. Ein herrlich abkühlender Tag in der heisen Karibik. Für mich zunächst ein Underwater Naturalist und Fish Identification Tauchgang, bei dem ich mehr aus einem schlechten Buch als vom Instructor lerne. Nina sehe ich bei der Pause wieder (es handelte sich nicht wirklich um einen Kurs, da hab ich auf Galapagos mehr gelernt; eher: rein ins Wasser, hier wird geatmet und jetzt Korallen und Anemonen gucken! Was da alles lebt! Das Gefühl, unterzutauchen, es wird still, man schwebt über einer verzauberten Landschaft und merkt gar nicht mehr, dass man im Wasser ist). Mittagessen in einer Strandhütte, in Felsen gebaut, von der man über die Karibik blickt, haaaaaa (ja, ich war mit meiner Gruppe etwas eher da, weil wir in der Nähe getaucht haben; so ass ich schon lecker frische Ananas und Mango und schnorchelte im warmen türkisen Karibikmeer um danach faul in der Sonne zu liegen, mit Blick auf den weiten Ozean). Danach ging es für mich mit dem Kompass unter Wasser für den Underwater Navigation Tauchgang. Nina mit ihrer Gruppe zu einem weiteren Fun Dive. Des Abends dann ein ganz besonderes Erlebnis: Ein Nachttauchgang.
Es geht mit dem Boot in die dunkle Nacht über dem schwarzen Ozean. Man sieht nichts, auser Sterne und das, was sich im Boot befindet. Es ist als sei man losgelöst, als führe man durchs All, und das tut man auch. Unter Wasser ist die Welt verrückt. Fische schlafen sind verdottert, sodass man sie in die Hand nehmen kann. Kugelfische pusten sich erschrocken auf, wenn man die nächtliche Ruhe stört, Hummer jagen, verschlafene Fische schwimmen gegen Steine ohne zu merken, dass es da nicht weitergeht. Das Beste für mich ist allerdings das Plankton. Drückt man seine Lampe gegen seine Brust, sodass es stockduster um einen wird, sodass man schwerelos im dunklen Raum schwebt, sieht man das Spiel des mikroskopischen Planktons um einen herum. Wirbelt man mit der Hand, so stört man sie bei einem chemischen Prozess, sodass man ganz kurz einen luminiszierenden Effekt erkennt. Kurz, man sprüht Funken unter Wasser, oder auch magische Glühwürmchen. Jede Bewegung unterstreicht so die Magie des Moments. Bewegt man sich sehr schnell tobt eine Disko um einen. Welch ein verträumter, ausergewöhnlicher Ort! Welch eine schöne Art zu sterben, dachte ich mir.
Am nächsten Tag gab es dann sehr viel von sehr nervigen Personen zu hören, die ausschlieslich sehr schlechte Witze über Frauen und Bier machen können, die alles andere als witzig sind. Zudem einen Tauchgang in der Tiefe, bei dem man den Tiefenrausch zu spüren bekommt, und zwar nicht zu knapp! Ich schaffte es mit Mühe und Not meinen Namen rückwärts zu schreiben. Unser Instructor zückte eine Frucht, die ein wenig aussah wie eine kanllgrüne Mango, und ziemlich gros. Keiner konnte erraten, was für eine Frucht er da hat. Ich wusste nicht, was der Witz daran sein soll, eine seltene und unbekannte Frucht unter Wasser zu bringen, die auch über Wasser kein Schwein kennt. Später, ohne den Vergröserungseffekt des Wassers und ohne Lichtreduktion sah man, dass er eine knallrote Mustertomate in der Hand hielt. Der Rausch verstärkte sich und ich kroch auf allen Vieren in höhere Gefilde. Dann noch ein Tauchgang zur Verbesserung der flotabilidad, buoancy, keine Ahnung, wie man das auf deutsch nennt. Halt dass man möglichst schwerelos umhergleitet. Dann gab es die Lizens.
Heute besuchte ich dann noch ein Schiffswrack und machten einen Fundive. Jetzt bin ich k.o. und bin von der Unbegreiflichkeit der Tatsache gequält, dass wir in schon 2 Wochen wieder in Europa sein werden. Ich verbrachte diese beiden Tage in der Hängematte; zwischendurch ging es zum Strand und zum Büchertausch, neuen Lesestoff holen, mit der schweizer Besitzerin plaudern und mit dem Brüllaffenbaby spielen.
Inzwischen sind wir nach Bucaramanga aufgebrochen und haben heute morgen geröstete Riesenameisen, hormigas culonas, gegessen. Wir werden versuchen ein paar mitzubringen. Schmecken wie gerösteter Mais . Ganz lecker, jedoch ist es schon etwas merkwürdig zu spüren, wie man einen fetten Ameisenleib, Beinchen und einen Kopf mit Kiefern zerbeist. Da platzt ein gemästeter Ameisenpo im Mund - und schmeckt dann nach Mais aber auch leicht säuerlich - und danach hatte ich Ameisenbeinchen zwischen den Zähnen.
Danach sind wir dann durch eine sehr eindrucksvolle Andenlandschaft in das Hinterweltlernest und Abenteuersportzentrum, San Gil, gefahren. Die Leute hier erinnern mich ein bisschen an Schleiden, hehe. Hier ist es seit langer Zeit nochmal etwas kühler, also so 27ºC oder so. In Cartagena und überhaupt an der Küste waren so 37-38ºC die Norm, öfters auch mehr. Wir hegen den Verdacht, dass es dort nur deswegen so brüllend heis ist, weil jeder eine Klimaanlage hat, die Wärme nach Ausen abstrahlt.
@ Debora, Nina hat schon Angst in dunkle Gewässer zu springen. Wir haben uns aber vorher vergewissert, dass man auf keine Felsen prallt. Trotzdem hat man schon einen angenehmen Kick dabei. Man weis ja auch, dass da unten, in kolumbianischen Flüssen, Fische hausen, die dem Mann in den Penis schwimmen und die man nur operativ entfernen kann. Komisch, dass ICH dann Angst habe.
Den Fahrstil möchtest du sicherlich nicht kennenlernen! Nein! ich gebe mir auch alle Mühe, ihn vor jeder Busfahrt zu vergessen, nur um dann kurze Zeit spater wieder an all die Traumata erinnert zu werden.
Ich teile das Gefühl, dass du über die "Braunen" hast. Ich weis auch, dass mich das wieder in Diskussionen bringen wird und mich kotzt es jetzt schon wieder an.
Der Schlamm ist nur sehr sehr langsam getrocknet. Keine Ahnung aus was er eigentlich besteht. Ich schätze es aber echt, wie sehr du dich mit Leib und Seele und uns hineinversetzt. Bis bald : )
@ Ale, ja, der Trip war echt cool. Haben auch eine Mitarbeiterin des Kulturministeriums kennengelernt, die gegen Grabräuberei kämpft. Gut zu wissen, dass es das bei den üblen Zustände überhaupt gibt.
Ja, die Spinne hat mir auch sehr gut gefallen. Ich muss dir aber leider gestehen, dass sie bereits tot war.
Du scheinst ja ganz gute Erfahrungen zu machen, was die Freundlichkeit der Leute im Allgemeinen angeht. Das freut mich. Kalterherberg ist ja jetzt aber auch nicht gerade repräsentativ, oder? Ist doch ein echt nettes Örtchen. Du sagst es ja selbst: In den Städten sieht es anders aus. Oder auch in Schleiden oder Kall. Ich kann das ja auch verstehen, doch ich finde es nicht gut. Generell kann man schon sagen dass man Deutschland mehr muffige Menschen trifft als in den Ländern, die wir uns bisher angeguckt haben (bin ja selbst oft einer : )). Das soll aber auch nicht heisen, dass es nicht viele nette Menschen in Deutschland gibt. Ich freue mich ja auch wieder nach Hause zu kommen, eben deswegen. Du hast auch Recht wenn du sagst, dass die Leute, die sich im Ausland scheise verhalten nicht die Mehrheit der Bevölkerung darstellt. Dass es sie aber nunmal gibt, beschämt mich. Das ist alles.
Worauf ich mich aber z.B. sehr freue, was typisch deutsch ist, dass gewisse Dinge einfach funktionieren, dass man sich auf gewisse Dinge verlassen kann. Oder, was jetzt zu dem Bäckereijob passt, dass sich Leute nicht wie selbstverständlich vordrängeln. Das empfinde ich nämlich z.B. als höflich, in Deutschland. Und das ist hier wirklich eine fiese Eigenart. Wie selbstvertändlich und oberdreist drängen sich die Leute vor - und kapieren dann auch nicht, dass man sauer ist. Es ist hier eher eine Tugend, schnell das zu bekommen, was man will.
Den Fahrstil möchtest du sicherlich nicht kennenlernen! Nein! ich gebe mir auch alle Mühe, ihn vor jeder Busfahrt zu vergessen, nur um dann kurze Zeit spater wieder an all die Traumata erinnert zu werden.
Ich teile das Gefühl, dass du über die "Braunen" hast. Ich weis auch, dass mich das wieder in Diskussionen bringen wird und mich kotzt es jetzt schon wieder an.
Der Schlamm ist nur sehr sehr langsam getrocknet. Keine Ahnung aus was er eigentlich besteht. Ich schätze es aber echt, wie sehr du dich mit Leib und Seele und uns hineinversetzt. Bis bald : )
@ Ale, ja, der Trip war echt cool. Haben auch eine Mitarbeiterin des Kulturministeriums kennengelernt, die gegen Grabräuberei kämpft. Gut zu wissen, dass es das bei den üblen Zustände überhaupt gibt.
Ja, die Spinne hat mir auch sehr gut gefallen. Ich muss dir aber leider gestehen, dass sie bereits tot war.
Du scheinst ja ganz gute Erfahrungen zu machen, was die Freundlichkeit der Leute im Allgemeinen angeht. Das freut mich. Kalterherberg ist ja jetzt aber auch nicht gerade repräsentativ, oder? Ist doch ein echt nettes Örtchen. Du sagst es ja selbst: In den Städten sieht es anders aus. Oder auch in Schleiden oder Kall. Ich kann das ja auch verstehen, doch ich finde es nicht gut. Generell kann man schon sagen dass man Deutschland mehr muffige Menschen trifft als in den Ländern, die wir uns bisher angeguckt haben (bin ja selbst oft einer : )). Das soll aber auch nicht heisen, dass es nicht viele nette Menschen in Deutschland gibt. Ich freue mich ja auch wieder nach Hause zu kommen, eben deswegen. Du hast auch Recht wenn du sagst, dass die Leute, die sich im Ausland scheise verhalten nicht die Mehrheit der Bevölkerung darstellt. Dass es sie aber nunmal gibt, beschämt mich. Das ist alles.
Worauf ich mich aber z.B. sehr freue, was typisch deutsch ist, dass gewisse Dinge einfach funktionieren, dass man sich auf gewisse Dinge verlassen kann. Oder, was jetzt zu dem Bäckereijob passt, dass sich Leute nicht wie selbstverständlich vordrängeln. Das empfinde ich nämlich z.B. als höflich, in Deutschland. Und das ist hier wirklich eine fiese Eigenart. Wie selbstvertändlich und oberdreist drängen sich die Leute vor - und kapieren dann auch nicht, dass man sauer ist. Es ist hier eher eine Tugend, schnell das zu bekommen, was man will.
Es fällt mir aber schwer gewisse Dinge, die auf kulturelle Unterschiede zurückzuführen sind zu erklären. Man kann nur Beispiele geben, wie: Warum hier jeder den Anschnallgurt im Auto vermeidet, wenn es irgendwie geht, eine Schwimmweste jedoch energisch, für sich und alle anderen verlangt, wenn es irgendwie machbar ist. Ich stelle mich jedenfalls auf eine kulturelle Schock ein. Wiedermal. Ein Taxifahrer meinte heute zu Christian:"Du brauchst dich hier nicht anzuschnallen, das kontrolliert hier keiner."
"Ich will mich aber anschnallen."
"Warum denn? Ach so....wegen der Sicherheit etwa?"
@ CWS, wie schon sagte: Sie kriegen erstmal einen fetten Schmatzer, wenn wir zurück sein werden. O verdammt, das sage ich besser nicht, ist ja schon bald. Also, sie kriegen erstmal einen kräftigen Handschlag dafür, dass wir das Stück sehen werden können. Das wird aber heftig, wenn es am 13.6. ist. An dem Tag kommen wir ja heim. Und ja, Jetlag wird es geben. Wir fliegen um 14:00 Uhr am 12.6. in Caracas los und kommen um 11:00 Uhr morgens, am 13.6. in Düsseldorf an. Doch, hell yeah, wir können das Stück sehen!!! Und gerade erfahre ich, dass es sogar die Premiere sein wird!!! Wie haben Sie das hinbekommen? Das ist ja super, ein gebührender Empfang. Was wird eigentlich gespielt?
@ Julia, hey cool, ich fürchtete schon dich als treue Verfolgerin verloren zu haben, da meldest du dich zurück!! Das Quiz ist ja ganz nett, aber echt viel zu leicht gemacht. Das Blöde ist auch, dass man nur Kontinente auswählen kann. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung von Mexiko. Auserdem ist das ziemlich ungenau. Und La Paz ist auch nicht die Hauptstadt von Bolivien. Bei mir wurde nach Sucre gefragt. Trotzdem ganz nett.
Wann feierst du denn deinen Geburtstag? Das wird alles ein bisschen eng, mal sehen. Ich habe auf jeden Fall riesige Lust! Wir müssen uns auch mal überlegen, wann wir unsere Zurückparty feiern wollen und wo. Würden ganz gerne ein paar Fotos zeigen und ein paar südamerikatypische Speisen servieren. Rock on!
@ Julia, hey cool, ich fürchtete schon dich als treue Verfolgerin verloren zu haben, da meldest du dich zurück!! Das Quiz ist ja ganz nett, aber echt viel zu leicht gemacht. Das Blöde ist auch, dass man nur Kontinente auswählen kann. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung von Mexiko. Auserdem ist das ziemlich ungenau. Und La Paz ist auch nicht die Hauptstadt von Bolivien. Bei mir wurde nach Sucre gefragt. Trotzdem ganz nett.
Wann feierst du denn deinen Geburtstag? Das wird alles ein bisschen eng, mal sehen. Ich habe auf jeden Fall riesige Lust! Wir müssen uns auch mal überlegen, wann wir unsere Zurückparty feiern wollen und wo. Würden ganz gerne ein paar Fotos zeigen und ein paar südamerikatypische Speisen servieren. Rock on!
Yeah, Julia!!!!
@ Janos, ich sagte es schon einmal und ich würde es mir an deiner Stelle vielleicht nicht glauben, doch gerade das Banale erscheint mir von hier aus so interessant. Das kann ich generell zwar so jetzt nicht sagen, doch insoweit, dass man auf diese Weise etwas von dem Alltag mitkriegt, den wir zur Zeit nicht haben. Wenn ich z.B. lese, dass es Rohrbruch gegeben hat oder wer sich mal wieder über welchen Scheis Probleme macht, dann bringt mich das ein bisschen näher an die "Heimat" heran, an die Leute, auf die man sich freut (und auch an den Quatsch, auf den man sich nicht freut, der aber leider Teil des Ganzen ist). Verstehst? Also, Rock on!
Ich kenne jetzt gerade keinen, der als WG-Geselle in Frage käme, kenne aber generell nicht mehr so viele Leute, die in der Eifel wohnen...; )
@ Janos, ich sagte es schon einmal und ich würde es mir an deiner Stelle vielleicht nicht glauben, doch gerade das Banale erscheint mir von hier aus so interessant. Das kann ich generell zwar so jetzt nicht sagen, doch insoweit, dass man auf diese Weise etwas von dem Alltag mitkriegt, den wir zur Zeit nicht haben. Wenn ich z.B. lese, dass es Rohrbruch gegeben hat oder wer sich mal wieder über welchen Scheis Probleme macht, dann bringt mich das ein bisschen näher an die "Heimat" heran, an die Leute, auf die man sich freut (und auch an den Quatsch, auf den man sich nicht freut, der aber leider Teil des Ganzen ist). Verstehst? Also, Rock on!
Ich kenne jetzt gerade keinen, der als WG-Geselle in Frage käme, kenne aber generell nicht mehr so viele Leute, die in der Eifel wohnen...; )
Ich will dann Berichte vom Holland Urlaub! Und macht das ruhig über Couchsurfing oder den Hospitality Club, meist trifft man nette und interessante Leute und lernt ganz andere Seiten der Städte kennen!
@ Elza, mal ganz dringend. Wir werden nämlich schon sehr bald, d.h. in ein oder zwei Tagen Kolumbien verlassen. Weist du zufällig ob es die Corona Trinkschokolade auch in Venezuela gibt? Wir wollen uns auf jeden Fall einen Vorrat anlegen.
Nina machte eben den Vorschlag den kostbaren Wein mit nach Europa zu nehmen. So könnten wir doch noch letztendlich einen guten Tropfen gemeinsam süffeln. Ja, der, den wir in Peru besorgt haben und der fürs Zusammentreffen gedacht war. ¡¡¡¡¡Y muchas gracias por tu correo!!!!!! Me das sonrisas en la noche:) ¡Te voy a responder prontísimo!
@ Pascal, weist du was es kostet bei euch in Rheinbach den Rescue Diver zu machen? Ich würde den ganz gerne machen allerdings ist das in Deutschland ziemlich teuer, oder?
Bis schon bald ihr muchachos!
Christian
Christian
und neyna - jaja, das nächste Mal schreib ich nochmal einen Post - es bleiben ja nur noch 2 Wochen....
6 Kommentare:
Oyen,
yo creo q si tienen "Corona" en Venezuela tambien. Pero no estoy segura, mejor q compren algunas latas o cajas o no se en q envase se vende, alla en Colombia. Otra vez debo decir q los envidio demasiado q ahorita se van a Venezuela.. Mi amor. Aaaaaah.. Heimweh.. Fernweh.. No se como se llama eso, pero me hace muchisima falta Venezuela. Dale pues, apurrense yendo a Merida, ya q sus Gummibärchen no van a sobrevivir mucho sino lleguen alli pronto :) Pues, si! Traigan el vino para tomarlo aqui. El Jetlag es una cosa rara, yo tb tenia pero al modo q no he podido dormir las primeras 2 noches aun q tenia muchisimo sueno. Y todavia no he llegado bien aqui, ni corporal, no de la mente.
Besos. Tratan de disfrutar hasta el ultimo!
Estoy con ustedes ;)
Elza
*NI de la mente*
sry
*NI de la mente*
sry
Hi -
ich lese schon wieder (!!)und habe nichts zu berichten außer Neid auf eure Tauchgänge. Aber diese Hitze bei euch! Das würde mich umbringen. Mich nerven ja schon die schwülen 23 Grad in Schleiden ...
Tja, was gibt es sonst Neues? Nur einen Nervenzusammenbruch bei Lisa und Stress, weil alle lieber Jobben als zu den Proben zu kommen. Ich hasse Nebenjobs während der heißen Pobenphase - weißte noch, Onki? Wie ich das hasse! Hallo Lisa, liest du das?
Ach, an Julia B. (habe keine e-mail): Wir spielen (hoffentlich, s.o.)Don Juan in einer sehr modernen Version, und zwar (hoffentlich, s.o.) am 13. und 17.6. Komm vorbei! Und ihr spielt Das Leben des Brian? Schrill, aber warum sollte man das spielen? Weil es gut ist für Rampensäue? Das ist es bestimmt.
Gruß an alle
CWS
PS: Morgen Schulfest. Ich trinke ein Bier in Gedanken an die Südamerikaner.
Hey *bussi
Wahnsinn heute sind es nur noch zwei wochen dann kann ich euch endlich wieder in meine Arme schließen. Ja Herr Stephan ich lese das und mir ist das auch bewusst , es tutu mir ja auch leid ich weiß doch auch nicht was ich wie machen soll. Egal wa sich mache irgendwas ist falsch ich kann ja jetzt nur an zwei Tagen nicht. Mehr kann ich auch nicht machen.ES tut mir leid!!!!
Chris vermiss dich sooo!!
hab dich lieb
Oh, gut, das ich heute noch mal auf eurer Seite war. So erfährt man dann auch mal, dass heute Sommerfest ist. Warum denn eigentlich schon so früh?
Mal schaun, vielleicht lässt man sich da ja noch mal blicken....
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